Schlagwort-Archive: Schreibsonntag

Schreib Sonntag: Ein paar Lagepläne

Hallo zusammen,

heute habe ich ein paar Lagepläne für euch. Da ich bin Benzin im Blut neu schreibe, wird da ein wenig Material zusammen kommen, das ich euch auch vorher schon zeigen kann, ohne zu spoilern.

Weiterlesen

Werbeanzeigen

Schreib Sonntag: Was Schreiben und der BER gemeinsam haben

Hallo zusammen,

ich habe lange an Benzin im Blut geschrieben. Das erste Kapitel kam aus dem November 2013, dann folgten ein paar Kapitel 2014 und 2015. Anschließend folgte eine lange Ruhephase, bis ich mich Ende 2016 wieder an das Projekt setzte und in sehr kurzer Zeit abschloss. Dann lag es fast zwei Jahre. Ich traute mich nicht ran. Ich hatte Angst, weil ich etwas schon geahnt hatte.

Weiterlesen

Schreibsonntag: CampNaNoWriMo Fazit und Rückblick

Hallo zusammen,

er ist vorbei. Im Gegensatz zum NaNoWriMo haben ich mich diesmal sehr gequält und besonders zum Ende hin einfach keine Lust mehr gehabt. Aber da ich die Story hier online gestellt habe und auch ein paar mitgelesen haben *danke* wollte ich nicht aufhören.

Warum?

  1. Ich wollte zu Anfang nicht historisch schreiben, aber das habe ich mir schon im Prolog selbst kaputt gemacht, als ich die Drachenschiffe erwähnt habe. Damit war klar, dass wir uns bei den Wikingern befinden und gleichzeitig auch den zeitlichen Bereich. Ich wusste nicht allzu viel über sie und habe zwischen drin immer wieder nachgeschlagen und gegoogelt. Dadurch kam ich langsamer voran, als ich wollte. Hätte ich nicht tun dürfen. Nun gut. Ist so.
  2. Linn ist zu blass in ihrem Charakter. Von der Quelle zum Wasserfall ist ein Rewrite gewesen und die alte Version war nie fertig. Die Neue ist es, hat aber nur noch wenig mit der Alten zu tun. Dort hatte Linn magische Kräfte. Die hat sie jetzt nicht mehr. Erst als sie mit dem Schwert kämpfte kam etwas von der Frau heraus, die ich haben wollte.
  3. Keldans Verletzung. Sie kam mir plötzlich in den Kopf. Das war nicht geplant und ab dem Moment lief mir alles aus dem Ruder. Ich weiß nicht, ich werde wohl sehr viel umschreiben.

Ich finde die Story insgesamt zu oberflächlich. Ich hätte gerne viel mehr Tiefgang und ich gehe sehr davon aus, dass sie nach der Überarbeitung locker 10.000 Wörter mehr haben wird. Außerdem hat es sich durch das Ende zu einem Zweiteiler entwickelt. Ich werden den zweiten Teil sicher irgendwann schreiben, aber erst, musst ich diesen Teil massiv überarbeiten.

*meine Benzin im Blut und Nocturnus Protas schauen mich böse an und haben schon Fackeln und Mistgabeln in der Hand*

Ihr seht, da steht erst noch viel anderes an. Ich freue mich darauf.

Warum war es dennoch gut mitzumachen?

  1. Ich habe jetzt eine fertige Rohversion. Also ein Projekt erst einmal abgeschlossen und man kann nur an dem arbeiten, was auch vorhanden ist, nicht wahr? Es mag viel Arbeit werden. Aber ich habe etwas, womit ich arbeiten kann. Das ist gut!
  2. Ich habe Abstand zu Benzin im Blut bekommen.Das Projekt ist für mich ein Monster und es wird immer größer. Ich arbeite sehr gerne daran, nur komme auch ich mal an den Punkt, dass ich nicht mehr mag. So ein Projekt wie beim Camp oder beim NaNoWriMo dazwischen schieben kommt da sehr gut. Jetzt bin ich auch wieder motiviert weiter zu machen.

Und dann ist da noch etwas

Ich erlebe es öfter, wenn ich auf der Arbeit über mein Hobby erzähle. Die Menschen glauben, dass man einmal einen Text runterschreibt, ein wenig ausbessert und man ist fertig. Jetzt habe ich quasi sie Autorenhosen heruntergelassen und gezeigt, wie so ein Rohentwurf aussieht. Vielleicht macht das auch anderen Autoren Mut, die an sich zweifeln. Ich weiß, dass es auch Planschreiber gibt, die nur noch wenig danach zu tun haben, aber die wenden eben auch viel Zeit vorher auf. Das darf man nicht vergessen.

Insgesamt glaube ich, dass man mit viel Schweiß und Tränen etwas daraus machen kann. Der Zweite Teil hat sogar schon einen Titel: .Vom Wasserfall zu Meer. Und ja, wenn ich ihn schreibe, dürft ihr auch hier wieder die Rohfassung lesen.