Themenmonat Nocturnus: Was kommt noch?

In dem Moment, in dem ihr diesen Artikel lest, habe ich hoffentlich die Rohfassung von Band 3 abgeschlossen. Diese bleibt dann ein paar Wochen liegen und dann wird abgetippt 🙂
Mein Ziel ist es noch in diesem Jahr die erste Staffel abzuschließen und ab 2020 mit der zweiten Staffel zu beginnen.
Moment mal? Staffeln? Ja!
Ich möchte Nocturnus als kleine Serie laufen lassen und jede Staffel mit mindestens fünf Bänden zu schreiben. Die einzelnen Bände kommen als Ebooks, weil ich sie für gebundene Bücher einfach zu kurz finde. Ich möchte sie in einer Länge halten, die man auch gut mal auf dem Handy lesen kann und danach nicht in die Augenklinik eingeliefert werden muss. Ist eine Staffel fertig, gibt es dann eine Gesamtausgabe in gebundener Form.

Drei Staffeln habe ich im Kopf. Ich hoffe, aber ich kann nicht versprechen, dass ich pro Jahr eine fertigstelle. Mein Wunsch wäre es aber 😉 Ich habe nebenbei noch anderen Projekte und ich brauche ein wenig Abwechslung in meiner Kreativität.

In Staffel zwei wird noch einmal ein ganzer Schwung neuer Charaktere kommen, aber auch ein paar der Alten. Ihr müsst euch aber keine Sorgen machen, dass Lemura und die anderen dann vergessen sind. In Staffel drei kommen sie alle zurück.

Ich habe vor irgendwann (= wenn es mir die Zeit erlaubt) ein kleines Wiki zu Nocturnus zu machen und dabei den Schwerpunkt auf die Charaktere zu legen. Aber wann das klappt, steht in den Sternen. Ich bin schließlich nur eine Teilzeitautorin.

Werbeanzeigen

Themenmonat Nocturnus: Magie in Nocturnus

Tief in meinem Inneren bin ich Wissenschaftlerin und wollte immer wissen, wie etwas funktioniert. Schon als Kind. Was liegt da also näher, als zu versuchen Magie wissenschaftlich zu erklären? Nehmt den folgenden Artikel nicht ganz so Ernst und lest ihn bitte mit etwas Humor.

Was also ist Magie?

Magie sind Partikel, die um uns herum sind. Schließlich besteht ja alles aus Atomen, die man nur in einer bestimmten Menge zusammenmischen muss und zack hat man den gewünschten Gegenstand. (Mir ist bewusst, dass das jetzt sehr vereinfacht gedacht ist.)
Magie sind also Partikel. Sie schweben um uns herum und man kann lernen sie zu spüren und sie zu binden, sie zu formen. Die ersten Übungen, die in meiner Welt gemacht werden, ist sie glühen zu lassen. Das ist die einfachste Form sie sichtbar zu machen.
Wichtig dabei ist eine gute Vorstellungskraft. Man muss genau wissen, in was man die Partikel formen möchte. Was ich allerdings nicht schreibe: Irgendetwas her zaubern. Sicher, es würde gehen, aber irgendwie widerstrebt es mir, es sich so einfach zu machen 😉
Das war jetzt nur kurz, aber ich möchte besonders Band 4 nicht so viel vorwegnehmen, denn dort geht es viel um Magie.

Und Dimensionen?

Andere Dimensionen sind andere Planeten und die Portale dorthin sind per Magie erschaffene Wurmlöcher. Verzeiht mir, ich bin ein alter Star Trek und Astronomie Fan. Aber hey, warum sollte es nicht so sein?
Ich liebe es, mir Planeten auszudenken und dabei zu versuchen sie nah an der Realität zu lassen.

Themenmonat Nocturnus: Meine Vorstellung von Vampiren

Meine Vorstellungen von Vampiren wurden von mehreren Dingen beeinflusst und ich nehme es gleich vorweg; es war nicht die Biss-Reihe 😉
Angefangen hat es mit Vampire Miyu und Interview mit einem Vampir. Ich weiß nicht mehr, was zuerst kam, aber es dürfte etwa zu gleichen Zeit gewesen sein. Mir gefiel die Vorstellung, wie die Vampire die Zeit wahrnehmen. Es erinnerte mich immer an einen Felsen in einem reißenden Fluss, der die Zeit darstellt und der Vampir bleibt unverändert darin.
Dann spielte ich Vampire –The Masquerade Redemption und Bloodlines. Ich habe auch einmal eine Runde des Pen and Paper Rollspiels gespielt. (Falls es jemanden interessiert, mein Charakter war eine 12 jährige Nosferatu.) Was mich an dem Rollenspiel reizt, ist die Maskerade selbst. Vampire können in unserer Zeit nicht einfach nicht mehr Menschenmordend durch die Straßen rennen. Die Jäger sind durch den Fortschritt der Technik besser und zu einer echten Bedrohung geworden.

Und wie stelle ich mir nun Vampire vor

Vampirsein ist kein Ponyhof. Stellt euch einmal vor, ihr würdet nicht mehr älter werden. Alles was oder wen ihr kennt, verschwindet oder verändert sich. Sicher, die Welt verändert sich auch bei einer normalen Lebensspanne. Aber denken wir einmal 20 Jahre zurück. Das Internet steckte noch in den Kinderschuhen und für viele wirklich noch Neuland 😉
Erinnert ihr euch noch an euer erstes Handy? Bei mir war das ein Nokia 5110. Ich konnte damit telefonieren, SMS schreiben und Snake spielen (Letzteres war natürlich das wichtigste ^.^) Und jetzt vergleichen wir das mal mit meinem aktuellen Smartphone. SMS, telefonieren, Navi, Internet (und alles was damit verbunden ist), Fotos …
Stellt euch einmal vor, ihr wäret im Jahr 1800 geboren. Die ganzen Erfindungen, Errungenschaften und was man da alles erlebt hätte. Ich hatte bei meiner Oma ein Lexikon in der Hand, in dem noch davon ausgegangen wurde, dass auf dem Mars Vegetation existiert. Und das waren noch nicht mal 100 Jahre!
Ich hoffe, ihr wisst, worauf ich hinaus will. Ich stelle mir das sehr anstrengend vor, sich immer wieder neu einzustellen.

Meine Vampire trinken Menschenblut! Sie kommen auf mehrere Arten daran. Entweder sie saugen die Menschen aus, bemühen sich aber, dabei nicht zu töten. Ein Mensch kann durchaus eine kleine Menge Blut verlieren ohne davon zu sterben. 400 ml werden auch bei einer Blutspende abgegeben. Ein Toter ruft die Jäger auf den Plan und dank der neuen Techniken sind sie durchaus eine Gefahr.
Es gibt aber auch Vampire, die sich über Blutbanken ihr Essen besorgen.

Es gibt Vampire, die gerne mehr Kontakt mit den Menschen hätte und davon träumen, dass man irgendwann friedlich miteinander leben kann. Andere Vertreter würden die Menschen am liebsten als Tiere halten und sie als das ansehen, was sie in erster Linie für die Blutsauger waren. Und dazwischen gibt es alle möglichen Facetten. Schließlich waren Vampire in der Regel mal Menschen und sie verlieren ihren Charakter nicht.

Was allen Vampiren innewohnt, ist die Bestie. Sie ist das, was sie zu dem Raubtier macht, die man auch in alten Vampirfilmen sehen konnte. Sie ist der Instinkt, der sie leitet, wenn sie Hunger haben. Emotionen lassen sie ausbrechen und natürlich Hunger. Kämpft ein Vampir, muss er sich mit der Bestie arrangieren. Sie ist es, was den Vampir die Kraft gibt und von den Menschen unterscheidet. Sie wird stärker, je älter der Vampir wird. Also muss der Vampir immer an der Kontrolle der Bestie arbeiten. Alle Fähigkeiten sind abhängig von der Bestie. Ob es die bessere Wahrnehmung ist oder übermenschliche Kraft ect.

Ja, das ist meine Auffassung von Vampiren. Und nein, sie können nicht in die Sonne 😉