Themenmonat Nocturnus: Magie in Nocturnus

Tief in meinem Inneren bin ich Wissenschaftlerin und wollte immer wissen, wie etwas funktioniert. Schon als Kind. Was liegt da also näher, als zu versuchen Magie wissenschaftlich zu erklären? Nehmt den folgenden Artikel nicht ganz so Ernst und lest ihn bitte mit etwas Humor.

Was also ist Magie?

Magie sind Partikel, die um uns herum sind. Schließlich besteht ja alles aus Atomen, die man nur in einer bestimmten Menge zusammenmischen muss und zack hat man den gewünschten Gegenstand. (Mir ist bewusst, dass das jetzt sehr vereinfacht gedacht ist.)
Magie sind also Partikel. Sie schweben um uns herum und man kann lernen sie zu spüren und sie zu binden, sie zu formen. Die ersten Übungen, die in meiner Welt gemacht werden, ist sie glühen zu lassen. Das ist die einfachste Form sie sichtbar zu machen.
Wichtig dabei ist eine gute Vorstellungskraft. Man muss genau wissen, in was man die Partikel formen möchte. Was ich allerdings nicht schreibe: Irgendetwas her zaubern. Sicher, es würde gehen, aber irgendwie widerstrebt es mir, es sich so einfach zu machen 😉
Das war jetzt nur kurz, aber ich möchte besonders Band 4 nicht so viel vorwegnehmen, denn dort geht es viel um Magie.

Und Dimensionen?

Andere Dimensionen sind andere Planeten und die Portale dorthin sind per Magie erschaffene Wurmlöcher. Verzeiht mir, ich bin ein alter Star Trek und Astronomie Fan. Aber hey, warum sollte es nicht so sein?
Ich liebe es, mir Planeten auszudenken und dabei zu versuchen sie nah an der Realität zu lassen.

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Themenmonat Nocturnus: Meine Vorstellung von Vampiren

Meine Vorstellungen von Vampiren wurden von mehreren Dingen beeinflusst und ich nehme es gleich vorweg; es war nicht die Biss-Reihe 😉
Angefangen hat es mit Vampire Miyu und Interview mit einem Vampir. Ich weiß nicht mehr, was zuerst kam, aber es dürfte etwa zu gleichen Zeit gewesen sein. Mir gefiel die Vorstellung, wie die Vampire die Zeit wahrnehmen. Es erinnerte mich immer an einen Felsen in einem reißenden Fluss, der die Zeit darstellt und der Vampir bleibt unverändert darin.
Dann spielte ich Vampire –The Masquerade Redemption und Bloodlines. Ich habe auch einmal eine Runde des Pen and Paper Rollspiels gespielt. (Falls es jemanden interessiert, mein Charakter war eine 12 jährige Nosferatu.) Was mich an dem Rollenspiel reizt, ist die Maskerade selbst. Vampire können in unserer Zeit nicht einfach nicht mehr Menschenmordend durch die Straßen rennen. Die Jäger sind durch den Fortschritt der Technik besser und zu einer echten Bedrohung geworden.

Und wie stelle ich mir nun Vampire vor

Vampirsein ist kein Ponyhof. Stellt euch einmal vor, ihr würdet nicht mehr älter werden. Alles was oder wen ihr kennt, verschwindet oder verändert sich. Sicher, die Welt verändert sich auch bei einer normalen Lebensspanne. Aber denken wir einmal 20 Jahre zurück. Das Internet steckte noch in den Kinderschuhen und für viele wirklich noch Neuland 😉
Erinnert ihr euch noch an euer erstes Handy? Bei mir war das ein Nokia 5110. Ich konnte damit telefonieren, SMS schreiben und Snake spielen (Letzteres war natürlich das wichtigste ^.^) Und jetzt vergleichen wir das mal mit meinem aktuellen Smartphone. SMS, telefonieren, Navi, Internet (und alles was damit verbunden ist), Fotos …
Stellt euch einmal vor, ihr wäret im Jahr 1800 geboren. Die ganzen Erfindungen, Errungenschaften und was man da alles erlebt hätte. Ich hatte bei meiner Oma ein Lexikon in der Hand, in dem noch davon ausgegangen wurde, dass auf dem Mars Vegetation existiert. Und das waren noch nicht mal 100 Jahre!
Ich hoffe, ihr wisst, worauf ich hinaus will. Ich stelle mir das sehr anstrengend vor, sich immer wieder neu einzustellen.

Meine Vampire trinken Menschenblut! Sie kommen auf mehrere Arten daran. Entweder sie saugen die Menschen aus, bemühen sich aber, dabei nicht zu töten. Ein Mensch kann durchaus eine kleine Menge Blut verlieren ohne davon zu sterben. 400 ml werden auch bei einer Blutspende abgegeben. Ein Toter ruft die Jäger auf den Plan und dank der neuen Techniken sind sie durchaus eine Gefahr.
Es gibt aber auch Vampire, die sich über Blutbanken ihr Essen besorgen.

Es gibt Vampire, die gerne mehr Kontakt mit den Menschen hätte und davon träumen, dass man irgendwann friedlich miteinander leben kann. Andere Vertreter würden die Menschen am liebsten als Tiere halten und sie als das ansehen, was sie in erster Linie für die Blutsauger waren. Und dazwischen gibt es alle möglichen Facetten. Schließlich waren Vampire in der Regel mal Menschen und sie verlieren ihren Charakter nicht.

Was allen Vampiren innewohnt, ist die Bestie. Sie ist das, was sie zu dem Raubtier macht, die man auch in alten Vampirfilmen sehen konnte. Sie ist der Instinkt, der sie leitet, wenn sie Hunger haben. Emotionen lassen sie ausbrechen und natürlich Hunger. Kämpft ein Vampir, muss er sich mit der Bestie arrangieren. Sie ist es, was den Vampir die Kraft gibt und von den Menschen unterscheidet. Sie wird stärker, je älter der Vampir wird. Also muss der Vampir immer an der Kontrolle der Bestie arbeiten. Alle Fähigkeiten sind abhängig von der Bestie. Ob es die bessere Wahrnehmung ist oder übermenschliche Kraft ect.

Ja, das ist meine Auffassung von Vampiren. Und nein, sie können nicht in die Sonne 😉

Themenmonat Nocturnus: Die Geschichte von Nocturnus

Blicken wir zurück ins Jahr 2001 / 2002. Ich war damals zarte 13 bzw. 14 Jahre alt und wollte Fantasy schreiben. Vampire hatten mich schon immer ein wenig fasziniert und dann las ich passend den Manga Vampire Miyu. Ich weiß, Miyu ist kein typischer Vampir, sie kann in die Sonne gehen ect. Aber ihre Darstellung des Vampirlebens fand ich sehr schön beschrieben. Nicht ein: Cool, ich bin ein Vampir und leben ewig. Sondern dass es anstrengend ist Vampire zu sein und wie schnelllebig die Zeit für sie war.
Also fing ich auf blauen Dunst und mit groben Plan an zu schreiben. Der Titel war Vampirjägerinnen. Nein, ich kannte Buffy damals noch nicht. Es waren immerhin stolze 60 Seiten in Times New Roman in Größe 12. Ich habe es nie überarbeitet. Einen Ausdruck davon habe ich noch und heute weiß ich, dass man aus Teilen davon noch etwas machen könnte und wer weiß, was noch kommt. Die Rohversion habe ich nie überarbeitet. Sie blieb liegen.
Ich versuchte zwar immer mal wieder, die Geschichte irgendwie aufzunehmen, aber so richtig wollte es nicht.
Irgendwann in der Zeit zwischen 2003 und 2007 schrieb ich eine Kurzgeschichte, die den Grundpfeiler zu In den Fängen des Ahnen legte, aber auch die blieb in meiner Schublade. Ich glaube sie hier: Wenn du denkst, du bist allein. Behaltet dies im Hinterkopf ;
Kommen wir nun ins Jahr 2008. Im Novemver/Dezember schrieb ich an den Wochenenden meines ersten Ausbildungspraktikums Vampire human – Lucias Erwachen. 2013 nahm ich das erste Mal am NaNoWriMo Teil und verarbeitete darin etwas aus Vampirjägerinnen. An dieser Stelle tritt das erste Mal Nocturnus aus den Plan. Nocturnus – Kampf um Deimos. Und ein paar Monate später kam dann die Kurzgeschichte Wenn du denkst, du bist alleine wieder aus der Schublade gekrochen. Ich schrieb sie neu und aus 3500 Wörter wurden 7500!
Zu dem Zeitpunkt war ich Mitglied in einer Schreibgruppe, die von dem, leider verstorbenen, Autor André Wiesler geleitet wurde und stellte sie dort vor. André war leidenschaftlicher Fantasy Leser und er fand sie gut, gab Anregungen und Tipps. Wir befinden uns im Jahr 2014.
Die Geschichte blieb wieder liegen. Eine lange Zeit.
2015 nahm ich am NaNoWriMo Teil und schrieb Lucias Erwachen neu. Ich hatte die Idee den Roman als Fortsetzung zu der Kurzgeschichte zu nehmen. Ich habe die liebe Lucia bis heute nicht überarbeitet. ABER ein alter Wunsch flammte wieder auf. Eine Reihe mit Kurzromanen, die in kurzen Abständen entstehen sollten und die eine Länge hatten, die man bequem auf dem Handy im Bus, Wartezimmer ect. Lesen konnte.
Ich kramte In den Fängen des Ahnen hervor, überarbeitete sie und testete dabei Papyrus Autor und warf sie 2017 mit einem grausigen Cover auf den Ebook Markt. Das Cover änderte ich einmal und im Januar 2019 bekam auch noch einmal ein richtiges Korrektorat und ein deutlich besseres Cover.

Ja, das wäre sie, die Geschichte von Nocturnus.