Schlagwort-Archive: Fortsetzungsroman

Nennt mich Miyamoto – Kapitel 19

Nathaniel hob den Kopf. Eine afrikanische Frau kam auf ihn zu. Ihr Haar war bis auf wenige Zentimeter herunter geschoren und sie trug eine schwarze Jacke mit etlichen Taschen und eine Hose, wie Nathaniel sie nur aus dem Militär kannte.
„Wir haben ein halbes Jahr nach diesem Labor gesucht und du findest es in einer Nacht.“ Sie betrachtete das brennende Haus hinter ihm. „Und vernichtest es auch noch. Wenn auch nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten.“
„Nath hat noch nie halbe Sachen gemacht.“ Liam trat an die Seite der Frau. Auch er trug Klamotten, die eher für den Kampfeinsatz von Marines als für die Straße gedacht waren. Und er sprach mit einem russischen Akzent.

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Nennt mich Miyamoto – Kapitel 17

Mary war weg, Jill auch und Nathaniel saß bei seinem Vater im Büro und beobachtete, wie dieser Kontakte zu Privatlehrern herstellte und einen Plan für seinen Sohn erstellte.
„Du wirst noch sehen, was du davon hast. Ich kenne genug Lehrer, die dir schon beibringen werden, was es heißt, hart zu arbeiten. Ab nächster Woche wirst du keine Freizeit mehr haben und darum betteln abends ins Bett gehen zu dürfen.“
Das werden wir noch sehen.

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Nennt mich Miyamoto – Kapitel 15

Nathaniel hatte gehofft, dass Jills Bus noch nicht weg war und sein Wunsch wurde erfüllt. Sie saß in ihr Buch vertieft an der Haltestelle.
Nathaniel hatte sich bisher nicht viel aus Mädchen gemacht, aber Jill war anders. Sie ging ihm nicht aus dem Kopf. Sie war einfach nicht wie die Mädchen, die er bisher kennengelernt hatte. Sie war bodenständig und wusste genau, was sie wollte. Ihr Auftritt im Lehrerzimmer hatte ihn beeindruckt. Ihre Ruhe. Er wünschte, er hätte sie auch gehabt, auch wenn es gutgetan hatte, es herauszulassen.

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