Schlagwort-Archive: Action

Nennt mich Miyamoto – Kapitel 19

Nathaniel hob den Kopf. Eine afrikanische Frau kam auf ihn zu. Ihr Haar war bis auf wenige Zentimeter herunter geschoren und sie trug eine schwarze Jacke mit etlichen Taschen und eine Hose, wie Nathaniel sie nur aus dem Militär kannte.
„Wir haben ein halbes Jahr nach diesem Labor gesucht und du findest es in einer Nacht.“ Sie betrachtete das brennende Haus hinter ihm. „Und vernichtest es auch noch. Wenn auch nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten.“
„Nath hat noch nie halbe Sachen gemacht.“ Liam trat an die Seite der Frau. Auch er trug Klamotten, die eher für den Kampfeinsatz von Marines als für die Straße gedacht waren. Und er sprach mit einem russischen Akzent.

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Nennt mich Miyamoto – Kapitel 18

War der Traum hart. Nathaniel rieb sich die Augen. Jede Bewegung tat im Kopf weh, sogar wenn es nur mit den Augen war.
Er richtete sich auf und setzte sich an die Bettkante. Nachdem das Zimmer aufhörte sich zu drehen, versuchte er, sich auf die Beine zu stellen. Er schwankte, hielt sich an der Wand fest. Liam hatte ihm im Traum gesagt, dass er betrunken sei. Nathaniel hatte in seinem Leben noch keinen Kater gehabt. Wenn Aiden und die anderen Jungs getrunken hatten, hatte Nathaniel sich immer einen Platz bei einer Pflanze gesucht und sein Bier dort ausgeschüttet. Mrs. Ward hatte sich nur immer gewundert, warum jedes Mal nach einer Party ihres Sohnes mindestens eine Pflanze eingegangen war.

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Nennt mich Miyamoto – Kapitel 17

Mary war weg, Jill auch und Nathaniel saß bei seinem Vater im Büro und beobachtete, wie dieser Kontakte zu Privatlehrern herstellte und einen Plan für seinen Sohn erstellte.
„Du wirst noch sehen, was du davon hast. Ich kenne genug Lehrer, die dir schon beibringen werden, was es heißt, hart zu arbeiten. Ab nächster Woche wirst du keine Freizeit mehr haben und darum betteln abends ins Bett gehen zu dürfen.“
Das werden wir noch sehen.

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