Schreibsonntag: CampNaNoWriMo wie es sich so macht

Hallo zusammen,

ich musste echt überlegen, worüber ich diesmal schreiben wollte. An das CampNaNo hatte ich dabei gar nicht so gedacht, weil im Moment jeden Tag ein Artikel darüber kommt, aber hey, es ist ja Themenmonat. Da sei es mir hoffentlich verziehen 😉

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Schreibsonntag: Wenn man mal keine Lust zum Schreiben hat

Hallo zusammen,

heute dreht sich der Schreib Sonntag um eine Frage, die auf Twitter kam und Jaana, war damit einverstanden, dass ich sie hier auf dem Blog etwas ausführlicher behandle. Denn die 280 Zeichen haben mir dafür nicht so ganz gereicht.

Ich habe von Ende 2014 bis Anfang 2017 – mit Ausnahme des NaNoWriMos 2015 – gar nicht geschrieben. Ob man diesen einen Monat jetzt als Pause von der Pause sieht bleibt euch überlassen. Es hatte verschiedenen Gründe, warum ich nicht schreiben konnte oder wollte.

Wenn ich nicht in der Stimmung bin zu schreiben, dann lasse ich es. Außer es ist NaNoWriMo oder ein CampNaNoWriMo. Dann ist das etwas Anderes.

Ich versuche ja regelmäßig zu schreiben und meine 500 Wörter zu schaffen, was mir auch fast immer gelingt, aber es ging einfach Tage, da geht es nicht. Diese Tage können auch mal zu Monaten werden oder, wie ihr oben lesen konntet, Jahre. Obwohl dies jetzt wirklich eine Ausnahme war.

Was ich jetzt sehr aktuell hatte: . Ich wollte mal schauen, ob ich auch mehr Wörter am Tag regelmäßig schreiben kann und dann ging einfach nichts mehr. Ich wollte gar nicht schreiben. Hatte keine Lust. Als ich mich wieder auf mein altes Pensum besann, klappte es wieder.

Die Frage die sich nach Erzählung von meiner lange Pause ergab, war folgende:

 

 

 

 

 

 

Ich habe einfach wieder angefangen, als mir danach war. Benzin im Blut war das Letzte woran ich geschrieben hatte und setzte dort wieder an. Aber ich muss auch zugeben, dass ich sehr genau merke, welches die Alten und die neuen Kapitel sind. Ich bin sehr aus der Übung gekommen und schreibe derzeit alle Kapitel, die nach der Pause entstanden sind, neu. Was ich damals geschrieben habe, kann ich nur als ausführlichen Plot benutzten.

Das klingt jetzt natürlich erst einmal deprimierend, was ich allerdings gar nicht finde. Klar, es wäre mir lieber müsste ich daran nicht mehr so viel tun, aber ansonsten hätte ich das Ganze mit einer anderen Geschichte durchgezogen. Nennt mich Miyamoto, was ich im NaNoWriMo 2018 geschrieben habe ist zum Beispiel bei weitem nicht so schlimm und ich muss dort nicht so viel überarbeiten. Und auch dort hatte ich Kapitel die vor der Pause entstanden sind 😉

Ich wüsste auch nicht, wie ich die Wiederaufnahme systematisch hätte angehen sollen. Ich bin aber auch, was das Schreiben angeht, kein Kopfmensch, der unglaublich viel plant oder Infos sammelt. Ich schreibe drauf los und schaue einfach mal, ob ich mich mit der Geschichte wohlfühle. Tue ich das nicht, wird sie auch abgebrochen. Dann ist es eben so.

 

Wer mehr von Jaana lesen möchte, findet hier ihren Twitteraccount und ihren Blog

Schreibsonntag: Meine Rechtschreibung …

Hallo zusammen,

gleich vorweg, wahrscheinlich wird genau in diesem Artikel ein Rechtschreibfehler nach dem anderen sein. Vorführeffekt und so, ihr wisst schon 😉

Ich bin 1993 in die Schule gekommen und war einer der letzten Jahrgänge, die nicht das Schreiben nach Gehör gelernt haben. Ich habe noch Buchstabe für Buchstabe gelernt und irgendwann schrieben wir Wörter.
In der Grundschule kannten wir die Diktate vorher. Die waren bei mir sehr durchwachsen. Von 1-4 war alles dabei. Damals waren es auch sehr oft Flüchtigkeitsfehler. Zumindest glaube ich, mich daran zu erinnern, dass es so war. Dann kam die Orientierungsstufe und meine Rechtschreibung blieb so durchwachsen. Alles war dabei. Von super gut bis hin zur Katastrophe.
In der Realschule ging das Dilemma dann richtig los. Eine 4 im Diktat war schon gut für mich. Meine Rechtschreibung wurde immer schlechter. Ich weiß bis heute nicht, woran es lag. Aber 50 Fehler pro Seite waren kein Problem. ABER nur im Diktat. In Aufsätzen war es deutlich besser. Wusste ich nicht, wie ein Wort geschrieben wurde, nahm ich ein anderes. Kein Problem. Zusammen oder getrennt? Keine Problem ich stellte einfach den Satz um. Bei Komata habe ich einfach die Sätze gekürzt. So habe ich mich dann durch Klasse 7-9 geschummelt.
In der 9. Klasse fing ich mit dem Schreiben an. Ich hatte Word 2000 und es zeigte mir die meisten Fehler an. Am Anfang überließ ich der Rechtschreibprüfung die Korrektur. Dann fing ich aber an, so lange zu experimentieren, bis das Wort passte. So lerne ich auf eigene Faust.
Außerdem lernte ich eine Freundin kennen, die mir bei meinem Problem unter die Arme griff. Sie konnte und kann sehr gut erklären. Sie war die Erste, die mir die Regeln verständlich machen konnte.
In meinem letzten Diktat in der 10. Klasse schrieb ich eine 3 und auch sonst wurde die Rechtschreibung langsam besser. Im Abi hatte ich dann einen Fehlerquotienten von 2,6 Fehler pro Seite. Auch dort trickste ich ein wenig, aber das tue ich auch heute noch.

Und wie ist es heute?
Ich versuche, weiter zu lernen. Erst mit dem Duden Korrektor und jetzt mit Papyrus Autor. Ich liebe das Programm und es hat mich wirklich sehr viel weitergebracht. Es hat eine sehr gute Rechtschreibkorrektur. Ich nutze es auch, wenn ich längere Blogartikel schreibe 😉
Als ich den ersten Teil von Nocturnus aus dem Korrektorat bekam, habe ich mich sehr gefreut. Ja, es waren noch Fehler drin, aber vieles davon waren einfach Blindfischfehler. Also alles, was an sich kein Fehler ist, sondern einfach ein Buchstabe vergessen. Teilweise waren seitenweise gar keine Fehler.

Warum erzählst du uns das alles?
Ich möchte euch Mut machen. Rechtschreibung ist lernbar. Aber es dauert. Es ist ein Prozess. Ihr müsst Geduld haben, es kommt nicht von heute auf morgen. Ich bin keine Legasthenikerin gewesen. Das ist etwas völlig anderes und ich weiß nicht, ob das mit meiner „Methode“ auch funktionieren würde. Habt ihr da Erfahrungen? Schreibt es doch mal in die Kommentare, es würde mich sehr interessieren.
In meinen schlimmsten Phasen bin ich selbst an mir verzweifelt. Ich habe Deutsch gehasst und mir war schon schlecht, wenn ich nur das Wort Diktat gehört habe. Mein Vater schrieb mit mir Übungsdiktate. Danach wurde es noch schlechter und es stellte sich eine gewisse Bockigkeit ein. Ich kann das eh nicht! Es ging wirklich erst, als ich es wollte.
Es kotzte mich nämlich an, dass bei jedem Text, den ich geschrieben habe, nur auf die Rechtschreibung eingegangen wurde und nicht auf den Inhalt. Das ist auch der Grund, warum ich über die Rechtschreibung bei anderen sehr gut hinwegsehen kann. Wenn ich eine Fanfiktion lese, achte ich auf den Inhalt und ihr glaubt gar nicht, wie gut ich Fehler überlesen kann 😉 Für die Rechtschreibung gibt es ein Korrektorat.

Also ihr lieben Schreiber dort draußen. Schreibt! Lasst eure Plotbunnys aus den Köpfen. Bringt sie zu Papier. Es gibt genug Programme, die euch helfen können. Gebt nicht auf und lasst euch nicht runterziehen.