Archiv der Kategorie: NaNoWriMo / CampNaNoWriMo

Die bisherigen Lehren aus dem CampNaNoWriMo

Hallo zusammen, 

das diesjährige AprilCampNaNoWriMo ist seit 12 Tagen gestartet und ich dachte, ich gebe euch eine kurze Fast-Halbzeit Bilanz.

Mein Ziel waren diesmal 60.000 Wörter, weil ich ja nach dem NaNoWriMo 2019 eine etwas große Klappe hatte und zu meinem Mann sagte, dass der NaNo gar keine so große Herausforderung mehr ist. Sein Kommentar darauf war gewesen, dass ich dann eben 10.000 Wörter mehr schreiben sollte. 

Wie lief es bisher? Nun, nachdem ich nach drei Tagen die Lust verlor, weil mir der Plot – Ja, ich habe einen geschrieben – vollkommen aus den Fingern geglitten war, habe ich am 4. Tag noch einmal von Vorne angefangen. Damit lag ich dann erst einmal 8000 Wörter zurück. Und ich tippte was das Zeug hielt drauf los. Diesmal ließ ich mich von meinen Charakteren auch nicht in die Irre treiben und zwang sie, sich an den Plot zu halten. Am Ende des 5. Tages hatte ich dann 8,5k Wörter frisch auf dem Konto. Ich hatte sogar in der Woche noch eine Nullnummer und einen Tag an dem ich kaum etwas geschrieben hatte. 

Heute Abend habe ich es geschafft meinen kompletten Rückstand aufzuholen! 

Was ist jetzt meine Lehre?

Schreiben ist ein Prozess, der niemals endet. Man lernt und trainiert mit jedem Wort, das man schreibt und damit meine ich nur den Stil oder wie man eine Welt aufbaut. Auch die Tippgeschwindigkeit nimmt im Laufe der Zeit zu. Als ich vor ca. 19 Jahren mit dem Geschichtenschreiben begonnen habe, schrieb ich mit dem Adlersuchsystem. Mit der Zeit entwickelte ich eine eigenes fünf Finger System und jetzt kann ich einen normalen NaNoWriMo Tag (entspricht 1667 Wörter) innerhalb einer Stunde schreiben. Als ich 2013 meinen ersten NaNo geschreiben habe, brauchte ich dafür noch gute zwei Stunden.

Also gebt niemals auf und ich kann jedem nur empfehlen beim NaNoWriMo oder beim CampNaNoWriMo teilzunehmen. Mich spornt es jedes Mal extrem an zu schreiben und meine Grenzen auszutesten. Außerdem habe ich darüber über die Jahre ein sehr sicheres Gefühl aufgebaut, welche Mengen ich schreiben kann. Nur leider vergesse ich das hin und wieder auch mal. Dann jammere ich auch rum, dass ich eine Szene komplett neu schreiben muss und das ja so lange dauert. Dabei wäre es oft nur eine halbe Stunde oder weniger. Ich sollte mir meine Statistiken von den NaNos ausdrucken und an die Wand hängen.

Wie läuft es bei euch? Nehmt ihr auch teil? Habt ihr schon mal teilgenommen?

Der NaNoWriMo 2019 – Ein Rückblick

Hallo zusammen,

Jetzt ist der der NaNoWriMo schon ein paar Tage vorbei und bevor ich er ganz in Vergessenheit gerät, wollte ich noch schnell einen kleinen Rückblick schreiben.

Ich habe ihn geschafft und Benzin im Blut ist um 50.000 Wörter reicher. Es ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber es fehlt auch nicht mehr so viel. Ich werde die Rohversion im Laufe des Dezembers fertig schreiben und dann im neuen Jahr mit dem Abtippen beginnen. Abtippen bedeutet für mich auch immer die erste Überarbeitung.

Und wie ist er nun gelaufen? Da wir am Anfang des November Übernachtungsbesuch hatten, bin ich mit einem dicken Minus gestartet,was mich vom Kopf und der Motivation ziemlich runtergezogen hat. Während die meisten schon einen Vorsprung hatten, fing ich erstmal an mich aus den roten Zahlen herauszuschreiben. Als ich das geschafft hatte landete ich nach jedem Wochenanfang wieder im Minus, weil ich an zwei Tagen Abends arbeite und deswegen nicht auf mein Soll gekommen bin. Also im Laufe der Woche wieder aus dem Minus rausschreiben und Montag ging der Kreislauf von Vorne los. Das war deprimierend und hat mir auch etwas den Spaß genommen, sodass ich wirklich überlegt habe, ob das nicht mein letzter NaNoWriMo wird.

Als ich mit meinem Mann über die Problematik sprach, merkte ich allerdings etwas anderes. Nachdem ich den NaNoWriMo jetzt Viermal unter den unterschiedlichsten Voraussetzungen geschrieben habe, weiß ich, dass er für mich absolut machbar ist. Ich bin auch mit der Einstellung herangegangen, wenn ich ihn anfange, dann werde ich ihn auch durchziehen. Ein nicht schaffen gab es für mich nicht. Deswegen habe ich auch eher das Gefühl, dass ich mehr Herausforderungen brauche. Mein Mann meinte dann völlig entspannt, dann solle ich eben 2000 Wörter pro Tag versuchen. Nach einem kurzen Gedanken an Scheidung habe ich die Herausforderung angenommen und werde das dann im April im CampNaNoWriMo versuchen, aber die 60.000 Wörter auf zwei Projekte aufteilen. Ich bin gespannt, ob das klappt. Zumindest ist für die Zeit kein Übernachtungsbesuch geplant.

NaNoWriMo Wie es im Moment aussieht

Hallo zusammen,

ich bin noch mitten im NaNoWriMo und im Moment sieht es sehr gut aus, dass ich ihn auch in diesem Jahr schaffen werde. Nur glaube ich, dass Benzin im Blut mit 50.000 Wörtern nicht abgeschlossen sein wird.

Bis jetzt habe ich an jedem Tag etwas geschrieben, wenn auch nicht immer das Tagessoll, aber Kleinvieh macht je bekanntlich auch Mist. Das hatte ich bisher in keinem Jahr geschafft und ich hoffe sehr, dass ich auch weiterhin keine Nullnumern haben werde. Da ich an zwei Tagen in der Woche am Abend auch arbeite sind das natürlich die Tage, an denen ich das Soll eher nicht schaffe und damit jedes Mal ein Minus ansammle. Das muss ich dann entweder in der Woche wieder aufholen oder schon genug Puffer haben, damit ich die Tage überbrücken kann.

Heute ist Tag 21 und ich habe gelesen, dass es ebenso viele Tage braucht, bis der Kopf etwas als Routine einspeichert, wenn dass stimmt, dann sollten mir die letzten Tage doch leider fallen 😉 Wie auch schon in den ganzen letzten Jahren, ist auch die dritte Woche für mich die Woche, die mir am schwersten fällt. Ich habe schon viel geschrieben und gefühlt ist da noch ein endlos langer Weg, auch wenn über die Hälfte schon längst geschafft ist. Vielleicht ist es auch, weil man doch gerne mal einen Tag Pause haben möchte oder einfach nur nicht so viel schreiben mag.

Der Start war diesmal relativ ungünstig. Wir hatten Besuch über das Wochenende und so habe ich an den ersten zwei Tagen nur etwas über 700 Wörter schreiben können. Also schon mal mit einem dicken Minus angefangen. Das ist jetzt nicht das, was motiviert. Also hatte ich in der ersten Woche erst einmal damit zu tun, wieder ins Soll zu kommen. Das war mir dann auch gelungen und meine Hand war fast Tod. Ja, ich schreibe mit der Hand, damit ich meinen Text wirklich immer und überall dabei haben kann. Glaubt mir, das hilft. Also zumindest mir. Jemand, der nicht gerne mit der Hand schreibt, wird das sicher anders sehen. Für mich hat es den Vorteil, dass ich vor der Arbeit und auch zwischen drin freie Minuten nutzen kann und das addiert sich zusammen!

Damit hätten wir ihn auch schon. Den NaNoWriMo Zwischenstand. Ich hätte ihn euch gerne schon eher gegeben, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen. Das nächste Update werde ich euch wohl auch erst geben können, wenn der November vorbei ist.

Macht´s gut und bis bald.