Schreibsonntag: NaNoWriMo

Der NaNoWriMo ist vorbei. 30 Tage. 50000 Wörter später. Und was soll ich sagen, es hat geklappt. Ca. 45000 Wörter sind davon in das nächste Projekt für den Blog geflossen. „Nennt mich Miyamoto.

Ab Kapitel 17 hatte ich keinen Plot  mehr, da die Geschichte in ihrer Anfangszeit vor 4 Jahren die Vorgeschichte meines Shadowrun Charakters war und nur bis dort gehen sollte. Zwar spielt es schon lange nicht mehr in der Welt des Pen and Paper Rollenspiels, aber einen Plot hatte ich dennoch nicht.

Also habe ich ab diesem Kapitel nicht mal mehr als Bauchschreiber sondern als Discovery Writer weiter gemacht. Ich wusste am Morgen oft noch nicht, wie es am Abend weitergehen sollte und der Showdown hat sich immer weiter nach hinten verschoben, weil meine Charaktere sich ständig etwas Neues haben einfallen lassen.

Aber genau das hat mir wahnsinnigen Spaß gemacht! Besonders wenn dann noch die Wordsprints auf Twitter dabei waren. Der schönste Tag war der 30.11. Mir fehlten noch 1570 Wörter, dann kamen die Sprints und ich schrieb nach langer Zeit mal wieder mit Musik auf den Ohren. Dabei liefen hauptsächlich die TubeClash Songs in Dauerschleife: Antiheld, Supernova, LifeGoal und HeroGeneration.

Was habe ich aus dem NaNoWriMo 2018 mitgenommen?

Anfangen. Es tun. Egal wie sehr man sich dazu aufraffen muss. Sicher ist es schön sich Abends ins Bett zu kuscheln und sich von eine Serie berieseln zu lassen. Aber hey, wenn ich erst einmal mein Papyrus gestartet hatte und angefangen hatte, dann ging es erstaunlich gut. Ich habe mir jetzt das Ziel gesetzt jeden Tag 500 Wörter zu schreiben oder 5 Seiten zu überarbeiten. Je nachdem worauf ich gerade Lust habe. Das wichtigste ist, dass ich etwas tue.

Es geht gar nicht um die Menge. Es geht darum anzufangen.

Nennt mich Miyamoto

Ich werde mich jetzt an die Überarbeitung setzen, damit die neue Geschichte im März online gehen kann. Es ist etwas ganz anderes als Saitenwind, aber ich hoffe, dass es euch dennoch gefällt.

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NaNoWriMo Zwischenbericht

Ein Großteil des NaNoWriMos ist geschafft und ich wollte euch ein kleines Update nach dem letzten Schreibsonntag geben.

Ich habe den 3. Teil von meinem Nocturnus fertig geschrieben und mich danach auf nur noch auf die Geschichte konzentriert, die nach Saitenwind hier auf dem Blog online gehen wird. Nach Gedankenspiralen wird es noch einen Teil geben und dann startet das neue Projekt Nennt mich Miyamoto. Ich rechne damit, dass ab Anfang März online gehen wird 😀 Mehr dazu, wenn es soweit ist.

Kommen wir also zum NaNoWriMo. Ich hänge derzeit 1600 Wörter hinter dem Zeitplan, aber das ist alles noch machbar und ich bin guter Dinge, dass ich am Wochenende den Rückstand ganz aufgeholt habe. Ich hatte zwischen drin schon Angst, dass die Geschichte gar nicht mehr genug Wörter hergibt, aber das hat sich erledigt. Sie wird es, wenn nicht sogar noch mehr. Ich habe jetzt fast schon bedenken, dass sie gerade dazu neigt, sich in die Länge zu ziehen.

Was ich sehr interessant finde, die ersten 667 Wörter dauern am Längsten und dann geht es wie von allein weiter. Ich habe keinen Plot mehr, der ist aufgebraucht, weil die Geschichte eigentlich mal die Vorgeschichte eines alten Pen and Paper Rollspielcharakters war und ich nie geplant hatte, dass es noch weiter als bis zu einem bestimmten Punkt gehen sollte. Da bin ich jetzt drüber hinaus und ich bin sehr gespannt, was meine Charaktere noch so alles vorhaben. Ich weiß es noch nicht. Ich kenne noch nicht einmal das Ende. Ich denke, es ist das erste Mal, dass ich wie ein richtiger Discovery Writer schreibe 😀