Ältere Zeichnungen und warum ich wieder mit dem Zeichnen begonnen habe

Hallo zusammen,

lange habe ich das Zeichnen nur mal so nebenbei gemacht und dabei hauptsächlich nach Vorlage gezeichnet. Nur hatte ich auch immer den Wunsch auch meine Geschichten zu illustrieren, was bei meinem derzeitigen Stand aber nicht möglich war.

Nebulak – ich bin ein Geistertrainer ❤ (2016)

Dann stieß ich zufällig auf dieses Video -> Meine Bilder sind Scheiße <- und klebte fast am Bildschirm. Honeyball (Isabel) hat den Nagel mehr als auf den Kopf getroffen. Sie hat ihn durch das ganze verdammte Brett gehauen.

Auch ich habe immer gedacht: Oh, die anderen können das eh viel besser. Ich kann ja nur nach Vorlagen zeichnen.

Und ja, auch ich habe immer nur gesehen, was ich wollte, aber nie was ich schon konnte. Also wurde es Zeit, dass ich endlich mal meinen Hintern hochbekomme und lerne. Richtig lernen. Von Anfang an. Also holte ich meine Zeichenbücher wieder heraus und begann ganz von vorne. Noch einmal das Gesicht, von dem ich immer dachte, dass ich es konnte. Spoiler: Nein. Und für jedes Bild habe ich mir festgehalten, was mir gut gefällt. Natürlich auch woran ich noch arbeiten muss. Spoiler 2: An allem 😉

Natürlich habe auch ich Tage, an dem es einfach nicht klappt und dann lasse ich es. Wie Isa so schön sagt: Man ist nicht an jedem Tag gleich Leistungsfähig. Mir ist zum Beispiel aufgefallen, dass ich bei der Skizze Musik im Hintergrund brauche, die einen gewissen Schwung hat. Dann werden meine Linien flüssiger. Aber dann mache ich gerne mal einen Schritt zurück und über wieder Kopfhaltungen, Hände etc.

Fynx – Mein Lieblingsstarter (2016)

Ich versuche mir keinen Druck zu machen. Ich muss nicht perfekt zeichnen können. Ich lerne noch. Und ich werde auch mein Leben lang weiter lernen. Ganz wie beim Schreiben. Auch da habe ich noch von Anfang an so geschrieben wie jetzt und ich weiß, dass ich auch da noch besser werden kann. Und was hat mich beim schreiben weitergebracht? Es tun!

Ich denke jetzt jedesmal daran, wie Isa so schön sagt: „Ich mache es so gut, wie ich es kann.“ Beim Schreiben geht das auch. Wenn ich meine Texte überarbeite, veröffentliche ich sie erst, bzw. gebe sie ans Korrektorat, wenn ich selber sage: „So, besser kannst du es (momentan) nicht.“

Was ich auch sehr stark merke ist, dass sehr viel Motorik zum zeichnen gehört. Etwas, das mir als Physiotherapeutin hätte mir eigentlich klar sein sollen. Ich habe an meiner Stifthaltung gearbeitet. Man hat mir in den Grundschule immer versucht eine bestimmte Haltung beizubringen. So richtig gefruchtet hatte es zwar nie, aber es kam mir manchmal nicht richtig vor. Ich halte den Bleistift jetzt anders als einen Füller und die Linie sind deutlich besser geworden.

Kirito – Sword Art Online (2016)

Was ist jetzt also mein Ziel? Ich möchte meine Romane illustrieren. Ich möchte euch meine Charaktere zeigen, wie ich sie mir vorstelle. Oder auch mal eine kleine Verlosung mit Originalzeichnungen machen. Ansonsten möchte ich mit meinen drei bevorzugten Medien (ich stelle sie euch in einem anderen Beitrag vor) besser werden.

Auf diese Reise möchte ich euch mitnehmen. Ich habe damit schon auf Twitter und Instagram angefangen und sehr positive Rückmeldungen bekommen. Ich habe andere motiviert auch wieder mit dem Zeichnen anzufangen und das hat mich wirklich sehr gefreut. Vielleicht ist ja unter meinen Lesern hier auch jemand, der sich angesprochen fühlt, wenn ja, schreibt es mir doch mal in den Kommentaren.

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