Nennt mich Miyamoto – Kapitel 18

War der Traum hart. Nathaniel rieb sich die Augen. Jede Bewegung tat im Kopf weh, sogar wenn es nur mit den Augen war.
Er richtete sich auf und setzte sich an die Bettkante. Nachdem das Zimmer aufhörte sich zu drehen, versuchte er, sich auf die Beine zu stellen. Er schwankte, hielt sich an der Wand fest. Liam hatte ihm im Traum gesagt, dass er betrunken sei. Nathaniel hatte in seinem Leben noch keinen Kater gehabt. Wenn Aiden und die anderen Jungs getrunken hatten, hatte Nathaniel sich immer einen Platz bei einer Pflanze gesucht und sein Bier dort ausgeschüttet. Mrs. Ward hatte sich nur immer gewundert, warum jedes Mal nach einer Party ihres Sohnes mindestens eine Pflanze eingegangen war.


Aber das, was da in seinem Kopf saß, musste ein Kater sein. Da brauchte er auch keinen Vergleich. Er fühlte sich so, wie Aiden und seine Kumpels am Morgen nach der Feier ausgesehen hatten. Zerknautscht und die Augen gingen kaum auf.
Er klammerte sich an allem fest, was ihm zur Verfügung stand. Er wollte ins Bad. Ihm war schlecht. Das Bad hatte kein Fenster und er glaubte, dass sein Kopf explodieren würde, wenn er das Licht anmachte.
Nathaniel musste würgen. Er schaffte er gerade noch, den Toilettendeckel zu öffnen, bevor er brechen musste. Er drückte die Spülung und langsam wurde sein Kopf wieder klar. Seine Hand griff nach dem Waschbecken und er zog sich hoch. Das kühle Wasser im Gesicht half ihm wieder mehr zu sich kommen. Ein Blick in dem Spiegel sagte ihm, dass noch etwas mehr Wasser nicht schaden konnte. Er fühlte sich wie in einem Nebel. Mit zwei schwankenden Schritten stand er in der Dusche und drehte das kalte Wasser voll auf. Die Kleidung ließ er am Körper und stellte sich herunter.
Die Kälte ließ ihn zittern, aber es vertrieb dieses widerlich taube Gefühl, das ihn umgab. Er bewegte die Hände, presste sie zur Faust, bis er auch seine Kraft zurückhatte.
Verdammt, was war das. So mies habe ich mich nur nach der Narkose nach dem Blinddarmdurchbruch gefühlt.
Kaffee. Er konnte das Zeug nicht leiden, aber etwas sagte ihm, dass er genau das jetzt brauchte.
Er drückte die Klinke herunter und war erstaunt, dass die Tür sich öffnete. Er war sich nicht mehr sicher gewesen, ob sein Vater ihm im Traum oder in der Realität eingesperrt hatte. Vielleicht war es auch in beidem gewesen.
Nathaniel zog eine Spur Wasser hinter sich her, als er über den Flur schlurfte. An der Treppe blieb er stehen und sah die Stufen herunter. Wieder Schwindel. Er klammerte sich am Geländer fest und setzte vorsichtig einen Fuß auf die Stufe. Ein Teil seiner Muskeln bestand immer noch aus Pudding, aber sein Knie hielt ihn und er stieg langsam herunter.
Er war auch kein Fan von diesen Kaffeekapseln. Viel Müll und teuer. Aber jetzt, in diesem Moment war er froh, einfach nur eine von Ihnen in die Maschine stecken zu müssen und kurz danach lief das Getränk in die Tasse. Er setzte sich und trank langsam. In seinem Magen konnte nichts mehr sein, also würde das Koffein schnell ins Blut gehen.
„Wir müssen noch warten, es ist viel zu früh.“
„Ich weiß, aber die Investoren wollen Ergebnisse.“
Nathaniel schüttelte den Kopf. Seine Eltern waren in die Lobby gekommen, aber er hatte die Eingangstür nicht ins Schloss fallen hören.
„Aber sie sollten doch auch wissen, dass es uns um Wochen zurückwirft, wenn wir das neue Objekt dabei verlieren. Wir müssten erst jemanden finden, der auch den Faktor in sich trägt und so häufig ist dieser Faktor V Defekt auch nicht.“
Mum?
„Ich weiß, deswegen muss es jetzt einfach funktionieren. Die Engländer sind uns einen Schritt voraus. Wenn wir nicht bald Ergebnisse liefern, dann war alles umsonst.“
Dad?
Er schlich zur Küchentür. Seine Eltern standen in der Eingangshalle. Beide in OP-Kitteln.
Nathaniel zog die Augenbrauen zusammen. Die beiden waren zusätzlich zu ihrer eigenen Ehe noch mit ihrem Beruf verheiratet, aber dass sie jetzt schon im Haus so herumliefen, war ihm neu.
„Mach dir keine Sorgen, es wird schon klappen und jetzt lass uns gehen.“ Mr. Alister legte seiner Frau die Hände auf die Schultern und nickte bestimmend.
„Also gut.“
Seine Eltern gingen zur Kellertür und Nathaniel folgte ihnen mit ausreichend Abstand.
„Was ist mit Nathaniel?“ Seine Mutter blieb stehen.
„Ich habe ihm eine ausreichende Menge Schlafmittel gespritzt.“
Was? Er betrachtete seine Arme und fand am Linken eine kleine Einstichstelle. Es brauchte seine gesamte Selbstbeherrschung, um nicht auf seine Eltern loszustürmen und für einen Moment zu vergessen, wer sie waren. Aber er würde sich beherrschen. Erst einmal.
„In Ordnung, dann gehen wir.“
Sein Vater öffnete die Kellertür und die beiden stiegen herunter. Die Wut im Bauch trieb ihn dazu an, ihnen zu folgen. Er versuchte, sich auf alles zu besinnen, was Liam ihm einmal gesagt hatte. Keine Emotionen. Mit denen konnte man später noch abrechnen.
Nach zwei endlosen Minuten folgte er ihnen.
Das Licht im Keller war aus und er nahm sich die Taschenlampe, die für den Fall eines Stromausfalles neben der Tür hing. Sein Handy lag noch im Zimmer. Das hätte er lieber gehabt, um ein wenig Licht zu spenden. Sein Display wäre nicht so auffällig wie ein Lichtkegel gewesen. Um die Helligkeit ein wenig abzudämpfen, zog er sein T-Shirt über die Lampe.
Er atmete durch und ging die Treppe herunter. Im Keller waren hauptsächlich Lebensmittel gelagert und ein paar Kisten mit Dekorationsartikeln für Weihnachten, Thanks Giving und allen anderen Festen zu denen man das Haus damit aufhübschen können.
Nathaniel erreiche den Grund des Kellers und leuchtete die Wände ab. Eines der Regale stand abgerückt von der Wand. Als er näher dran ging, erkannte er einen Ring, der in die Mauer eingelassen war.
Sein Puls ging hoch. Er versuchte, sich zu entspannen und die Schultern zu senken. Nathaniel wusste, dass er seinen ganzen Nacken verkrampfte, wenn er nervös war. Dadurch war seine Atmung nicht so frei, wie er es vielleicht brauchte.
Dann öffnete er die Tür.
„Ach du Scheiße“, seine Worte waren stumm.
Hinter der Tür befand sich ein Labor. Es war in den Felsen geschlagen und niemand hatte sich die Mühe gemacht die Wände glatt zu klopfen. Nathaniel stand auf einer Plattform, die beiden Treppen, die von ihr heruntergingen, führte auf zwei Ebenen. Die Erste war eine Halbebene und wurde anscheinend als Lager benutzt. Spinde, wie Nathaniel sie aus der Schule kannte, standen in mehreren Reihen. Alle mit Nummern beschriftet und wenn man von den Umständen absah, dass sie in einem Labor unter seinem Wohnhaus standen, eher langweilig.
Die Ebene darunter war deutlich interessanter. In der Mitte waren zwei Kabinen mit Glaswänden und Gitterdächern, in denen kleine OPs aufgebaut waren. Liege, Licht, Ultraschall, Vitalcomputer und alles, soweit Nathaniel das beurteilen konnte, auf dem neuesten Stand. Darum herum befanden sich Laborplätze mit Mikroskopen und einer ganzen Armee von Petrischalen. Im hinteren Bereich befanden sich noch zwei Räume, die abgeschlossen werden konnten. Da sonst niemand zu sehen war, ging Nathaniel davon aus, dass seine Eltern sich dort aufhielten.
Er ging in die untere Ebene und sah sich genauer um.
Was machen dir hier? Für Doktorspielchen ist das etwas aufwendig.
Vor dem Op blieb er stehen. Ein Endoskop haben sie auch.
Als er an die Mikroskop Arbeitsplätze herantrat, fielen ihm Schränke mit kleinen Ampullen auf. Sie waren auf 20°C eingestellt.
Blut? Ist das Blut? Er hatte noch im Kopf, dass man ihm nach einer Blutspende gesagt hatte, dass die Konserve jetzt bei 18-22° gelagert würden, damit sie so zum Krankenhaus kamen.
Auch die Ampullen waren alle mit Nummern und Daten versehen.
Was ist hier los?
Er blätterte durch die Unterlagen auf dem Schreibtisch. Es waren Blutlaborwerte, soweit Nathaniel das beurteilen konnte. Zumindest glaubte er sich zu erinnern, dass BSG etwas mit den Blutkörperchen zu tun hatte.
„Objekt 73, Brown, Jill, geb. 5.8.2001, Faktor V Leiden pos.“ Er ging die Zettel weiter durch. „Was soll das?“
„Wer hat dir erlaubt, hier unten herumzuschnüffeln?“
„Dad.“ Er drehte sich um.
Sein Vater hatte eine Spritze in der Hand, die mit Blut gefüllt war. Sein Gesicht war mit einem Mundschutz bedeckt.
„Ist das von Jill? Wo ist sie?“ Nathaniels Wut brodelte wieder an die Oberfläche. „Und was hat das alles zu bedeuten? Was ist dieses Faktor V für ein Leiden?“
„Nichts, was dich zu interessieren hat.“ Ein Waffenlauf wurde an seinen Hinterkopf gehalten. „Am besten vergisst du einfach alles, was du hier gesehen hast.“
Das Blut in seinen Adern hörte für einen Wimpernschlag auf zu fließen. Eine Zeit in der Nathaniel mehr Gedanken durch den Kopf gingen, als in seinem gesamten bisherigen Leben. Seine eigene Mutter war bereit, ihn zu töten für das, was sich in diesem Labor befand. Und er war sich absolut sicher, dass sie den Abzug drücken würde. Woher, wusste er nicht. Es war eine absolute innere Gewissheit.
„Ich werde nicht vergessen.“
Die Waffe wurde entsichert. Aber ihr Lauf zitterte.
Sie zweifelt. Er besann sich auf Liams Worte. Wer zweifelte, war mit Gedanken beschäftigt und war nicht mit seiner ganzen Aufmerksamkeit bei der Sache.
Er musterte seinen Vater. Außer der Spritze trug er anscheinend keine Waffe bei sich.
„Was habt ihr mit Jill gemacht?“ Jetzt kam es darauf an, dass er die Ruhe bewahrte.
„Das geht dich nichts an“, sagte sein Vater und warf einen strengen Blick zu seiner Frau.
„Und ob mich das etwas angeht!“ Nathaniel drehte sich herum, riss seiner überraschten Mutter die Waffe aus der Hand und trat ihr gegen die Kniescheibe. „Jill ist meine Freundin und jetzt raus mit der Sprache.“ Er richtete die Waffe auf seinen Vater, der hob nur amüsiert den Mundwinkel. „Das würdest du nicht tun. Dafür bist du viel zu sozial.“
„Du kennst mich nicht.“ Er verpasste seinem Vater einen Warnschuss vor die Füße. Die Kugel prallte von der Fliesenkante ab und schlug in einem der Kühlschränke ein. Ein Warnton erklang und eine Lampe in dem Gerät gab an, dass die Temperatur nicht mehr im Soll-Bereich lag.
„Bist du wahnsinnig!“ Ungeachtet der Gefahr drehte sein Vater ihm den Rücken zu und rannte zu dem Kühlschrank. Seine Mutter sprang auf und ging ihm zur Hand die Proben in einen der anderen Schränke in Sicherheit zu bringen.
Nathaniel beobachtete seine Eltern. Die Wut steigerte sich weiter. Sein innerer Vulkan spuckte Asche, aber die Lava versuchte er zurückzuhalten. Ekel überkam ihn.
„Wie die Drogensüchtigen“, sagte er mit tiefer Stimme. Ein Schatten legte sich über ihn. „Ihr seid widerlich.“ Er richtete die Waffe auf den Kopf seines Vaters. Im gleichen Moment, wie sich Mr. Alister umdrehte, drückte er ab. Er sah die Panik in den Augen seines Erzeugers. Für einen kurzen Augenblick spürte er Genugtuung und erschrak vor sich selbst.
Die Kugel verfehlte seinen alten Herren, ganz so wie gewollte und schlug in der nächsten Tür ein.
„Nathaniel, hör auf damit!“ Die Stimme seiner Mutter stieg in hysterische Höhen.
„Warum?“ Es war nur noch ein Kühlschrank über. Die Tür war beschlagen, die Temperaturen waren unter dem Gefrierpunkt. „Was ist denn da drin?“ Er hob den Arm. „Na los, sagt schon. Ihr wisst, dass ich nicht verfehlen werde.“
Liam hatte ihm einmal eine Schusswaffe in die Hand gegeben und er hatte damit ein wenig schießen dürfen. Sein Freund war erstaunt gewesen, wie sicher Nathaniel damit hatte umgehen können. Wohl war ihm dabei allerdings nicht gewesen. Danach hatte er sich geschworen nie wieder eine Waffe in die Hand zu nehmen und jeden Kampf Auge in Auge mit den Fäusten auszutragen. Aber das hier war eine völlig andere Situation. Das war kein Straßenkampf.
„Nun sagt es schon.“
Seine Mutter stellte sich vor den Schrank. „Wir forschen an einem Medikament und dazu brauchen wir das Blut von Menschen, die einen mutierten Faktor V haben.“
„Doreen, sei still.“
„Rede nur weiter.“
„Die Bluterkrankheit. Eine Pharmafirma aus China forscht an einer Therapie und wir führen die Experimente durch. Ist der Faktor V mutiert, verstärkt er die Gerinnung und wir nutzen das Blut dieser Menschen, um eine …“
„Halt den Mund!“, wies Mr. Alister seine Frau an.
„Aber er wird sonst unsere Proben zerstören. All unsere Arbeit umsonst!“
Nathaniel schoss. Das Glas der Tür zersprang und eiskalte Luft fiel heraus und schlug sich auf dem Boden nieder.
„Nein, warum? Warum hast du das getan, ich habe dir doch gesagt, was du wissen wolltest.“
Nathaniel schmunzelte. „Hast du wirklich geglaubt, dass ich euch weiter machen lasse? Experimente, für die ihr Menschen benutzt und sie als Objekte bezeichnet? Ich kann mir kaum vorstellen, dass das legal ist.“ Er sah zu den beiden Räumen im hinteren Teil. „Ist Jill dort?“
Seine Eltern im Auge behaltend ging er zu den Räumen und öffnete den ersten. Der faulig, bittere Geruch der Verwesung kam ihm entgegen und auch ohne das Licht anzumachen, konnte er mehrere schwarze Säcke sehen.
Leichen.
Ein paar Mal war in den Nachrichten erwähnt worden, dass Menschen verschwunden waren. Man hatte es auf die Gangs geschoben und Nathaniel hatte das erst einmal so geglaubt, jetzt war er skeptisch.
Er öffnete die nächste Tür.
„Jill!“
Sie lag festgeschnallt auf einer Liege. Eine Butterflynadel steckte in ihrem Arm und an einem Infusionshalter, füllte sich eine Blutkonserve. Ihre Augen waren geschlossen, aber er konnte sehen, wie sich ihr Brustkorb bewegte. Er ging zu ihr und zog ihr die Nadel aus der Vene und drückte mit einem Finger auf die Einstichstelle.
„Du bist doch naiv.“ Sein Vater stellte sich vor die Tür mit einer Waffe in der Hand.
„Ich werde sie mitnehmen.“ Der Konservenbeutel sah nicht besonders voll aus und wenn er Glück hatte, war es auch der Erste, den sie angeschlossen hatten. Das würde sie überleben. Nathaniel öffnete mit einer Hand die Riemen um ihren Armen.
„Das wirst du nicht.“ Sein Vater entsicherte die Waffe und in dem Moment feuerte Nathaniel. Sein Schuss ging in den Oberschenkel seines Vaters. Er wusste, dass dort eine große Arterie lang lief. Wenn er sie getroffen hatte, hatte ihn das zum Mörder gemacht.
Sein Vater schrie vor Schmerz, feuerte ebenfalls einen Schuss ab und verfehlte sein Ziel. Nathaniel löste den letzten Riemen und hob Jill von der Liege über seine Schulter.
Mr. Alister zielte erneut, da rannte Nathaniel mit einem Kampfschrei los. Erschrocken verharrte sein und verlor wertvolle Sekunden. Sein Sohn stürmte auf ihn zu, rannte ihn über den Haufen und strebte nur noch den Ausgang an.
Er hörte einen weiteren Schuss hinter sich. Wie viel Munition mochte in so einer Waffe sein?
„Nathaniel bleib stehen!“
Er sah in der Spiegelung der Scheiben der Op Kabinen, wie sein Vater hinter ihnen her humpelte. Seine Hose hatte sich mit Blut getränkt und er zog zusätzlich eine Spur hinter sich her.
Gasflaschen!
Nathaniel stieg die Treppen hoch, zurück zur Tür. Sie würde sicher einiges aushalten.
Er blieb stehen, sah noch einmal zurück. Sein Vater war zusammengebrochen. Seine Mutter drückte ihm etwas auf das Bein.
„Es ist das erste Mal, dass ich wirklich etwas ändern kann.“
Nathaniel hob die Pistole und zielte auf die Gasflaschen auf der unteren Ebene.
„Tu das nicht!“, hörte er seine Mutter noch schreien.
„Doch, das Labor muss vernichtet werden.“ Er drückte ab. Er war sich der Konsequenzen für seine Eltern bewusst und etwas in ihm starb, als er nichts dabei fühlte. Ein Teil seines Selbst riss er mit in die gewaltige Feuerwolke, die von den Flaschen ausging, als die Kugel sie traf.
Das Feuer breitete sich aus und er verließ mit Jill das Labor und schloss die Tür hinter sich. Er befand sich wieder im Keller. Zwischen Marmeladengläsern und Konserven, gemischt mit Deko.
Er war kaum drei Schritte von der Tür weg, als eine weitere Explosion sie aus ihren Angeln riss.
„Die Gasleitungen!“
Von Panik ergriffen hastete er, noch immer Jill auf der Schulter tragend, die Kellertreppe hoch. Das Feuer verfolgte ihn, wie der Rachegeist seiner Eltern. Er schaffte es in die Lobby, während die Flammen ihn weiter nach ihm griffen.
Nathaniel warf sich mit seiner freien Schulter gegen die Eingangstür in der Lobby und sah zu, dass er Abstand zum Haus gewann. Er hatte nur das Labor zerstören wollen. An die übrigen Gasleitungen im Haus hatte er dabei gar nicht gedacht.
Er stolperte auf den Stufen der Veranda und versuchte noch Jill festzuhalten, als die ersten Fenster barsten. So weit es ihm noch möglich war, versuchte er das Mädchen mit seinem Körper gegen die umherfliegenden Glassplitter abzuschirmen.
„Nicht schlecht.“

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