Schreibsonntag: Was wäre wenn …

Ich die Zeit zum Schreiben hätte, die ich gerne hätte

Was würde ich dann gerne an Projekten auf die Beine stellen? An Ideen mangelt es mir zumindest nicht und ich habe noch genug Plotbunnys in meiner Schublade.

– Ich würde gerne alle 3 Monate ein E-Book herausbringen.
– Ich würde gerne 2 kürzere Romane im Jahr herausbringen
– Einen langen Roman pro Jahr herausbringen.

Damit kämen wir auf etwa 1000 Normseiten pro Jahr = 84 Normseiten im Monat = 21 Normseiten in der Woche = 3 Normseiten am Tag

Und während ich diese Zahlen aufgeschrieben habe, bin ich überrascht, dass es gar nicht so viel wäre und mein Blogartikel geht in eine andere Richtung, als ich es geplant hatte.
Spinnen wir diesen Faden einmal Live weiter. Gehen wir also davon aus, ich mache bei den CampNaNoWriMos im April und Juli mit und setzte dort 30.000 Wörter an. Das sind ca. 130 Normseiten x 2 sind es 260. Und jetzt gehen wir davon aus, ich schaffe auch noch den NaNoWriMo im November. Das sind noch einmal 240 Seiten.

Nebenrechnung:

1000 – 260 – 240 = 500

Diese 500 Seiten ich auf 9 Monate aufteilen = 56 pro Monat = 19 pro Woche = 2 Normseiten am Tag

Also wenn man das so sieht, wäre mein Ziel gar nicht so unmachbar. Im Grunde absolut möglich. ABER! Ja, kommen wir zum ABER. Ihr erinnert euch vielleicht noch an mein Ich-lasse-meine-Autorenhosen-runter April Projekt vom CampNaNo bei dem ich euch meine Rohfassung habe lesen lassen.
Ich muss diese Rohfassung überarbeiten. Da ich kein Plotter bin, schreibe ich am liebsten vor und überarbeite in dem Moment, wo ich es abtippe. Aber auch dann brauche ich mindestens noch 2 Durchgänge, bis das Ganze in das Korrektorat kann. Das alles kostet auch Zeit.

Gehen wir also davon aus, ich schreibe mein langes Projekt im November und die beiden kürzeren Romane im April und Juli. Wie könnte ich dann überarbeiten? Man soll die Texte liegen lassen und ich bin da auch absolut für. Also lassen wir den Text einen Monat liegen.

Könnte dann so der Jahresplan aussehen? Ich fange bewusst im November an, weil der NaNoWriMo, doch ein sehr wichtiger Monat für mich ist.

• November: NaNoWriMo
• Dezember: E-Book 1 schreiben → Nach dem NaNoWriMo falle ich meist in ein Loch, in dem ich nicht viel schreiben mag und deswegen reicht in dem Monat ein E-Book und Weihnachten ist dann ja auch noch 😉
• Januar: Abtippen / Überarbeiten (NaNo-Projekt)
• Februar: E-Book 1 abtippen / überarbeiten / E-Book 2 schreiben
• März: Abschluss Projekt NaNo-Projekt / E-Book 3 Schreiben
• April: CampNaNoWriMo
• Mai: E-Book 2 Abtippen / Überarbeiten / E-Book 3 Abtippen / Überarbeiten
• Juni: Abtippen / Überarbeiten (Camp April Projekt)
• Juli: CampNaNoWriMo
• August: Abschluss Camp April Projekt / Abschluss / E-Book 4 Schreiben
• September: Abtippen / Überarbeiten (Camp Juli Projekt)
• Oktober: E-Book 4 Abtippen / Überarbeiten / Abschluss Camp Juli Projekt

Wie ihr seht, das wäre ein extremes Programm, wenn man daran denkt, dass ich ja noch einen Brotjob und eine Familie habe. Das bedeutet, dass ich hauptsächlich in den Abendstunden schreiben kann und manchmal einfach so müde bin, dass ich nichts auf die Reihe bekomme.
Außerdem gibt es natürlich Tage, an denen ich aus anderen Gründen nicht zum Schreiben komme. Sei es ein Elternabend, Feier, krank oder irgendetwas, was mich aus der Bahn wirft und meine Kreativität bremst.
Worauf ich bei der Planung geachtet habe, ist ein Mix aus Überarbeitung und Schreiben, damit ich ausreichend Abwechslung habe. Und das Schlimmste: Ich spiele wirklich mit dem Gedanken, den Plan umzusetzen. Zumindest es zu versuchen. Ich rechne kaum damit, dass es wirklich klappt (ich kenne mich!)

So viel zu einem Artikel, der in eine völlig andere Richtung gehen sollte. Eigentlich wollte ich ein wenig darüber schreiben, das wir Autoren irgendwie immer zu wenig Zeit haben ect. Und was ist daraus geworden? Ein Artikel darüber, dass es vielleicht doch möglich ist, den Plan durchzuziehen.

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Nennt mich Miyamoto – Kapitel 15

Nathaniel hatte gehofft, dass Jills Bus noch nicht weg war und sein Wunsch wurde erfüllt. Sie saß in ihr Buch vertieft an der Haltestelle.
Nathaniel hatte sich bisher nicht viel aus Mädchen gemacht, aber Jill war anders. Sie ging ihm nicht aus dem Kopf. Sie war einfach nicht wie die Mädchen, die er bisher kennengelernt hatte. Sie war bodenständig und wusste genau, was sie wollte. Ihr Auftritt im Lehrerzimmer hatte ihn beeindruckt. Ihre Ruhe. Er wünschte, er hätte sie auch gehabt, auch wenn es gutgetan hatte, es herauszulassen.

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Schreib Sonntag: Ein paar Lagepläne

Hallo zusammen,

heute habe ich ein paar Lagepläne für euch. Da ich bin Benzin im Blut neu schreibe, wird da ein wenig Material zusammen kommen, das ich euch auch vorher schon zeigen kann, ohne zu spoilern.

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